Arbeiten in Asien / Jobs

Wissenswertes

Asien hat zahlreiche angesehene und rechtschaffende Leute hervorgebracht.

Rabindranath Tagore, ein bengalischer Schriftsteller, Dichter und Dramaturg erhielt 1913, nur 13 Jahre nach Gründung der Nobel-Stiftung, als erster asiatischer Preisträger den Nobelpreis für Literatur. Grund dafür waren die Auswirkungen, die seine Werke auf die euopäische und amerikanische Literatur hatten. Aus seiner Feder stammen auch die Nationalhymnen von Indien und Bangladesh.

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Im Bereich Wirtschaft gewann Amartya Sen 1998 einen Preis für seine Arbeit, die sich um die Problematik des weltweiten Hungerleidens, sowie Reichtum und der Dritte-Welt-Entwicklung beschäftigte. Zuvor wurde er als der erste Asiate bekannt, der an ein 'Oxbridge' College ging. In diesem Fall graduierte er am Trinity College in Cambridge.

Auch Frauen sind unter den Preisträgern zu finden. Mutter Teresa (Indien) und Shirin Ebadi (Iran) gewannen den Friedensnobelpreis für ihre Bemühungen um Menschenrechte und Demokratie, besonders für Frauen und Kinder. Aung San Suu Kyi (Myanmar) führte einen friedlichen und gewaltlosen Kampf gegen die militärische Diktatur in Myanmar. 1991 wurde sie dafür ausgezeichnet.

2006 wurde der Preis an Dr. Mohammad Yunus (Bangladesh) und seine Grameen Bank vergeben. Diese spezielle Bank verleiht auch an die arme Bevölkerung kleine Summen von Geld, die sie in einem bestimmten Zeitraum zurückzahlen. Die Verschuldung bleibt dabei sehr gering.

Andere Nobelpreisträger aus dem asiatischen Raum sind unter anderem: Kenzaburo Oe (Japan, 1994), Gao Xingjian (China, 2000), Abdus Salam (Pakistan), Yaser Arafat (Palästina) und Kim Daejung (Südkorea).