Industrieländer
Zu den Industrienationen in Süd-, Südost- und Ostasien zählen vor allem Japan, Singapur, Taiwan und Südkorea, sowie die beiden chinesischen Verwaltungszonen Hongkong und Macau. Auch Malaysia ist nicht weit davon entfernt zu der Wirtschaftsspitze dazu zu zählen und kann deshalb zusammen mit Thailand als Schwellenland angesehen werden.
Am Bruttoinlandsprodukt gemessen liegt Japan weltweit betrachtet gleich hinter den USA und an erster Stelle im asiatischen Raum, gefolgt von China, Südkorea und Indien. Letzteres stellt allerdings ein Problemkind in dieser Definition dar. Trotz eines Bruttoinlandsproduktes von 566 Milliarden Euro (2005/2006) zählt Indien gemessen am Pro-Kopf-Einkommen mit nur ca. 544 Euro (2005/2006) zu den Entwicklungsländern.
Von relativ großer Bedeutung ist in Malaysia und Thailand, aber auch auf den Philippinen und Indonesien die Forstwirtschaft. Auch für China und Indien stellt sie einen gewissen Stellenwert dar. Und ebenso für Japan: Hier wurde die ursprüngliche Pflanzenwelt stark reduziert und durch eigene Waldpflanzungen ersetzt.
Des Weiteren nimmt die Fischerei einen wichtigen Platz in der Wirtschaft ein. Die proteinreichen Fische sind für viele Menschen mitunter die wichtigste Nahrungsquelle. So ist Japan einer der Spitzenreiter im Fischfang. Bekannt wurde das Land zudem durch die Züchtung der edlen Koi Karpfen, die je nach Alter, Art und Zuchtort, teilweise für fünf-stellige Beträge verkauft werden. Auch in China spielt die Fischzucht eine entscheidende Rolle, allerdings werden sie dort als Nahrungsquelle gezüchtet. Die Zucht macht einen großen Anteil an der Gesamtproduktion aus. Japan ist als einziges asiatisches Land bei der Gruppe der acht führenden Industrienationen (G-8) vertreten.

