Maoismus
Weniger eine Religion sondern viel mehr eine politische Bewegung ist der Maoismus, welcher im 20. Jahrhundert aufkam und dabei auf den Überlegungen des chinesischen Politikers Mao Zedong (1893-1976) basiert.
Seine Schriften sind in der Mao-Bibel zusammengefasst, die auch 'Das Rote Buch' genannt wird. In China ist sie seit 1949 die leitende Idee des politischen Handelns. Mao berief sich in seinen Texten auf westliche Denker wie Karl Marx, Friedrich Engels, sowie auch Lenin und Stalin und verband diese Gedanken mit denen der chinesischen Philosophie.
Im Vordergrund steht das allgemeine Wohl der Gesellschaft. Im Gegensatz zum Konfuzianismus soll dieser aber nicht durch die Besserung des einzelnen Menschen erfolgen, sondern durch eine radikale Umwälzung der Lebensverhältnisse.

