Arbeiten in Asien / Jobs

Praktikum in China

Teach and Travel China

Nach so vielen Informationen sollte man nun einfach einmal selbst nach Asien reisen und entdecken was es alles zu entdecken gibt.

Ein Praktikum bietet dabei die Möglichkeit auch die Menschen des Landes kennenzulernen. Verschiedene Organisationen bieten dazu ihre Hilfe an. Da es relativ schwierig ist, sich im Beruf gleich in der Landessprache zu verständigen, gibt es in China beispielsweise die Gelegenheit als Englischlehrer an einer chinesischen Schule zu arbeiten.

Als Hilfe steht während dieser Zeit oftmals ein zweisprachiger Ansprechpartner zur Verfügung, der bei Problemen um Rat gefragt werden kann. Nebenbei besteht manchmal die Möglichkeit an einen Sprachkurs teilzunehmen, in dem das weit verbreitete Mandarin erlernt wird. In einem vorangehenden Vorbereitungskurs wird die zukünftige Lehrkraft für ihren Einsatz in China geschult, damit sie auch weiß, was in der Schule alles auf sie zukommen wird. Zu den Tätigkeiten gehört dabei alles, was ein Lehrer auch in Deutschland zu bewältigen hat. Hausaufgaben und Klausuren müssen korrigiert, Unterrichtsstunden vorbereitet und mehrmals die Woche selbst gehalten werden.

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Während eines solchen Praktikums wird meist mit anderen Teilnehmern und Lehrern auf dem Schulgelände gewohnt. Dabei sollte ein ganzes Semester, beziehungsweise fünf Monate eingeplant werden. Die Schulen zahlen zudem häufig ein monatliches Gehalt von bis zu 200 Euro (2000 CYN). In der Schulkantine kann „richtiges“ chinesisches Essen verspeist werden. Es unterscheidet sich allerdings ein wenig von den deutschen Menükarten der Chinarestaurants.

Wer nicht die Zeit für einen mehrere Monate dauernden Auslandsaufenthalt aufbringen kann, hat immer noch die Möglichkeit nur einige Wochen nach China zu gehen. Die Arbeit als Englischlehrer findet dann nicht an einer Schule, sondern in einem Sommer-Ferienlager statt. Zu den Aufgaben gehört es den chinesischen Schülern dort als Camp Counsellor die englische Sprache durch Spiele und andere Freizeitaktivitäten wie Singen, Basteln oder Wanderungen näherzubringen.

Unternehmenspraktikum in China

Wer nicht so gerne als Lehrer tätig sein möchte, aber dennoch gerne ein Praktikum in China absolvieren will, hat auch die Möglichkeit in einem dort ansässigen Unternehmen zu arbeiten. Drei Monate könnten beispielsweise für ein Praktikum in Peking verbracht werden und auch hierbei kann die Hilfe einer Vermittlungsagentur in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist dabei teilweise ein vier-wöchiger Intensivsprachkurs, der auf die Aufgaben und die Sprache im Ausland vorbereiten soll, sowie gute bis sehr gute Englischkenntnisse. Denn in dem Unternehmen ist dies, neben Chinesisch, die einzige Möglichkeit sich zu verständigen.

Das Unternehmen kann aus den Bereichen Dienstleistung, Handel oder den Medien und anderen kommen. Während des Sprachkurses bewirbt man sich mit Hilfe des Anbieterteams bei verschiedenen chinesischen Unternehmen. Dabei wird darauf geachtet, daß alle Formen des landestypischen Bewerbungsverfahrens eingehalten werden. In einem folgenden Vorstellungsgespräch entscheidet sich dann, ob die Stelle vergeben wird oder nicht. Hier sollte man sich aber keine allzu großen Sorgen machen. Eine Vermittlung kommt so gut wie immer zustande. Aufgeschlossenheit und ein sonniges Gemüt helfen dabei.

Während des Praktikums kann entweder bei einer Gastfamilie oder in einem Einzelapartement gewohnt werden. Um aber auch möglichst viele der chinesischen Gewohnheiten zu erfahren, empfiehlt es sich, ein Zimmer bei einer Familie zu nehmen. Auf diese Weise können besondere und tiefe Freundschaften enstehen und gleichzeitig kann der Alltag der Einwohner miterlebt werden.

Es ist jedoch auch möglich ohne eine feste Organisation einen Praktikumsplatz zu finden. Über die Außenhandelskammer in China zum Beispiel, können viele Jobangebote eingesehen werden. Ein bißchen einfacher geht es jedoch mit dem „Council on International Internship Placements“, eine Studenteninitiative der TU Dresden. Diese hilft dabei Auslandspraktika zu vermitteln. Bei Erfolg wird zwar ebenfalls eine Vermittlungsgebühr fällig, alles weitere muss der Bewerber jedoch selbst regeln. Zudem gibt es weitere Vermittlungsagenturen, die jedoch erheblich teurer sein können.