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Koreanische Küche

Im Gegensatz zur japanischen Küche ist die Koreanische Küche sehr würzig und kräftig im Geschmack. Mit anderen asiatischen Kochgewohnheiten hat sie allerdings die Verwendung von Reis, Nudeln und Gemüse gemein.

Häufig wird Gimchi zu den Mahlzeiten serviert: Chinakohl und Rettich werden dazu zusammen mit Salz, Chili und Knoblauch in Fischsauce eingelegt. Des Weiteren spielt die Zubereitung von Sojabohnen in verschiedenen Varianten, wie etwa Sojaquark, eine wichtige Rolle. Auch Fisch, Tintenfisch und andere Meeresfrüchte, sowie Algen werden oftmals verwendet.

Fleisch, vor allem Rind- und Schweinefleisch, wird seltener zubereitet, wenn aber kleingeschnitten und in gegrillter oder gebratener Form zu sich genommen. Zu den gebräuchlichen Gewürzen gehören vor allem Knoblauch, Sojasauce, Salz, Ingwer, Chili, Sesam und Sesamöl, Reiswein, Fischsauce, Ginseng und Rokambole. Taditionelle Gerichte bilden hierbei Bulgogi, dünne marinierte Rindfleischstreifen, Samgye Tang, eine Suppe mit mit Ginseng gefülltem Huhn, oder Shinseollo, in einer Brühe gegartes Fleisch und Gemüse.

Häufig werden auf der Straße und Unterwegs kleine Snacks zu sich genommen. Dazu zählen beispielsweise Gimbap, ein sehr beliebter Snack der ähnlich wie Sushi zubereitet wird. Der in Algen gewickelte Reis wird dabei mit Ei, Möhren, Schinken, Rindfleisch, Fisch, Spinat, Gurke oder Thunfisch, Käse und Gemüse gefüllt und Bindaetteok, ein Pfannkuchen aus Mungobohnen, Zwiebeln und Gimchi. Ähnlich wie auch in Japan oder China gibt es bei Tisch gewissen Regeln, die unbedingt eingehalten werden sollten. Nur den Tischältesten ist es erlaubt sie auf Wunsch zu ignorieren.

Schüsseln werden auf dem Tisch stehen gelassen und nicht wie in China üblich zum Mund geführt. Zur Nahrungsaufnahme dienen Sutgarag, ein Löffel und Jeotggarak, die Stäbchen. Naseputzen ist strikt tabu, im Fall der Fälle sollte der Raum dazu verlassen werden. Ältere Personen haben immer Vorrang und dürfen sich zuerst Essen nehmen und mit der Mahlzeit beginnen. Die Benutzung der linken Hand beim Essen wird nicht gern gesehen. Außerdem sollte der Reis vollständig aufgegessen werden. Beim Trinken sollten die Älteren nicht direkt angesehen werden und Schmatzen oder andere unschöne Geräusche sollten ebenfalls vermieden werden.

Während des Essens hat jeder eine Schüssel mit Reis und eine Schüssel mit Suppe vor sich stehen. In der Mitte des Tisches befinden sich weiterhin kleinere Schüsseln mit Banchan, Beilagen, die für alle zum Teilen bereitstehen. Das Hauptgericht wird dort ebenfalls platziert.