Geschichte
Malaysia wurde als Handelszentrum entdeckt, als der Handel zwischen Indien und China zu florieren begann. Die Straße von Malakka wurde zu einer der Haupthandelsstraßen für die Schifffahrt. Sie verläuft zwischen Sumatra und der Westhalbinsel Malaysias.
Im frühen 15. Jahrhundert wurde das Sultanat von Malakka gegründet. Die kleine Stadt Melaka zog durch ihren Wohlstand das Interesse anderer Länder auf sich, sodass im 16. Jahrhundert die Stadt von den Portugiesen übernommen wurde und zur Kolonialzeit von den Engländern und Halländern bewohnt wurde. Engländer gründeten auch andere wichtige Handelsstützpunkte in Malaysia, so zum Beispiel Penang. Die Insel ist auch heute noch Sitz vieler internationaler und nationaler Firmen, die von dort aus ihren Handel betreiben. Die Briten übernahmen immer mehr Macht über die Halbinsel, bis mit dem Vertrag von Pangkor 1874 endgültig die Macht der Briten über Malaysia besiegelt wurde.
Die verschiedenen Sultanate wurden unter verschiedenen Protektoraten zusammengefasst. Im Zweiten Weltkrieg wurde Malaysia von den Japanern besetzt und die Unterstützung durch die Kolonialmacht, ein selbstständiges Land zu werden, wuchs. Jedoch wollten die Malaien keine Union, sondern ein System, welches die Wünsche der Malaien stärker berücksichtigen sollte und Singapur ausschloss. Außerdem sollten Immigranten nur eine Staatsbürgerschaft erlangen, nicht die gleichen Rechte. So wurde im Jahr 1957 die Unabhängigkeit erlangt und 1963 eine neue Föderation unter dem Namen Malaysia gegründet. 1965 schied Singapur aus dieser Föderation aus und entwickelte sich zu einem eigenständigen Staat.

