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Kambodscha

Der Staat Kambodscha liegt auf der indochinesischen Halbinsel am Golf von Thailand und ist von den Ländern Vietnam, Laos und Thailand umgeben. Das Land, dem sieben weitere Inseln angehören, hat eine Einwohnerzahl von rund 13,6 Millionen. Die Hauptstadt Kambodschas ist die Zwei-Millionen-Stadt Phnom Penh. Die ethnische Hauptgruppe der Bevölkerung sind die Khmer, welche die gleichnamige Amtssprache sprechen. Knapp 90 Prozent der Bürger gehören dem Theravada-Buddhismus an.

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Zwischen Mai und September bringt der Südwestmonsum große Niederschlagsmengen, die regelmäßig unzählige Felder überfluten. Das ist für viele Bürger existenzbedrohend, denn die wirtschaftliche Lage wird hauptsächlich vom Landbau bestimmt. Auf 80 Prozent der Felder wird Reis angebaut und auch der Fischfang ist von besonderer Bedeutung. Demzufolge ist Kambodscha zum Großteil von der Entwicklungshilfe abhängig. Viele der Gelder sollen jedoch unter der Hand an die politische und militärische Elite gehen. Behauptungen zufolge hat Kambodscha eine der höchsten Korruptionsraten überhaupt.

Die Politik wird von einer konstitutionellen Monarchie bestimmt, wobei diese insbesondere kulturelle Aspekte des Landes sehr einschränkt. So sind beispielsweise Partneragenturen, Schönheitswettbewerbe oder blondierte Haare rechtlich verboten. Laut den Politikern soll auf diese Weise die Tradition und Kultur des Landes geschützt werden. Diese Behauptungen sind insofern ironisch, da die alt kambodschanische Kultur und deren Symbole eher freizügig waren.

Eine der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten des Landes sind neben Fisch, Reis und Gemüse auch gebratene Schlangen. Laut Auswärtigem Amt besteht für Reisende in Kambodscha eine erhöhte Gefahr, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden. Zudem besteht insbesondere an den Grenzgebieten noch immer Minengefahr. Deutsche benötigen für die Einreise ein Visum, das in der Regel vier Wochen gültig ist.