Bangladesh
Die Volksrepublik Bangladesch befindet sich in Südasien und grenzt an die Länder Indien und Myanmar, im Süden außerdem an den Golf von Bengalen. Bangladeschs Landschaftsbild wird von Schwemmlandebenen dominiert, durch die sich die Hauptströme Ganges (Padma), Meghna und Brahmaputra (Jamuna) ziehen. Aber auch Regenwald und Mangrovenwälder prägen das Land. Hier, in der Heimat des Bengalischen Tigers, wird neben Qualitätsholz auch Zuckerrohr und Bambus hergestellt.
Bangladeschs Geschichte reicht auf etwa bis 1000 v. Chr. zurück. Über den Ursprung des Namens sind sich Experten aber noch nicht so ganz einig. Einige vertreten die Meinung, dass Bangladesch von dem tibetischen Wort „Bans“ abstammt, was soviel wie „nass“ bedeutet. „Bangla“ würde dann in etwa „nasses Land“ bedeuten, was aufgrund der physikalischen Struktur Sinn machen würde. Bangladesch könnte aber auch aus dem Wortschatz der „Bodo“, der bengalischen Ureinwohner, stammen und „weite Ebene“ bedeuten.
Nachdem Bangladesh 1757 unter britische Kolonialherrschaft fiel, die bis 1947 andauerte, erlangte die junge Nation schließlich 1971 nach einem Freiheitskampf gegen die Besatzungsmacht Pakistan den Status eines souveränen Staates in Form einer parlamentarischen Demokratie.
Bangladesch gehört zu einem der ärmsten Ländern der Erde. Der Großteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft als Fischer und Bauern tätig. Die weit verbreitetste Religion in Bangladesch ist der Islam. Ihm gehören ca. 88% der Bevölkerung an. Des Weiteren lassen sich Hindus, Buddhisten und Christen im Land finden.
Bangladesch ist mit ca. 144 Mio. Einwohnern ein sehr bevölkerungsdichtes Land. Allein in der Hauptstadt Dhaka leben schätzungsweise 12 Mio. Menschen.

